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Außerdem stelle ich Bücher vor, deren Lektüre wichtig war für meine Arbeit und für die Beantwortung der Frage, in welcher Wirklichkeit wir eigentlich leben. Im politischen und unternehmerischen Bereich entstehen Probleme häufig durch einen „Streit um die Sachverhalte“.
Bücher

Peter Glotz, „Von Heimat zu Heimat - Erinnerungen eines Grenzgängers“.
Zwei Tage vor seinem Tod am 25. August autorisierte Peter Glotz die Fahnen für sein Buch. Der in Böhmen aufgewachsene Peter Glotz fand Heimaten in Bayern, in Berlin und schließlich im Kanton Appenzell. Es ist aber auch ein Grenzgang eines Intellektuellen, der in Wissenschaft, Politik und in den Medien zugleich zuhause war. Ein lesenswertes – an manchen Stellen auch ergreifendes Buch.

Econ Verlag, München 2005
ISBN 3430132584,
Gebunden, 328 Seiten


Jeremy Rifkin, „Der Europäische Traum“.
Rifkin, der europäische Amerikaner, vergleicht die geistigen Grundlagen der europäischen und amerikanischen Zivilisation. Gegen die europäische Selbstverzagtheit singt Rifkin das hohe Lied der europäischen Kultur: Wirtschaftsordnung eingeschlossen. Das Buch ist kein wirklich Großes, aber man liest es mit viel Freude und man erfährt Erhebliches über Europa.

Campus Verlag, Frankfurt am Main 2004
ISBN 3593374315,
Gebunden, 464 Seiten


Gerhard Schulze, „Die Beste aller Welten“.
In einem großen soziologischen Essay versucht der Autor, das Bewegungsgesetz unserer technisch-wissenschaftlichen Tradition zu entschlüsseln. Das „höher, schneller, weiter“ nennt er das „Steigerungsspiel“. Im Gegensatz zu anderen kritischen Texten lehnt der Autor den Fortschritt nicht grundsätzlich ab, bemüht sich aber um eine lebensweltliche Ergänzung.

Carl Hanser Verlag, München 2003
ISBN 3446202811,
Gebunden, 392 Seiten


Werner Abelshauser, „Kulturkampf“.
In einer genauen historischen Analyse belegt der Wirtschaftshistoriker, wieviel Tradition in unserer nur vermeintlich modernen Gesellschaft aufbewahrt wird. Zugleich warnt er davor, gesellschaftliche und wirtschaftliche Problemkonstellationen „more geometrico“, also alleine mit kühlem Verstand zu lösen. Das Buch macht deutlich, wie oberflächlich die gegenwärtige wirtschaftspolitische Diskussion ist.

Kadmos Kulturverlag, Berlin 2003
ISBN 3931659518,
Gebunden, 232 Seiten


Dietrich Dörner, „Die Logik des Mißlingens“.
Strategisches Denken in komplexen Situationen“. Rowohlt Verlag, 1995.
Dieser Klassiker des strategischen Denkens belegt mit viel Humor, warum wir uns schwer tun, nachhaltige Lösungen für verschachtelte Probleme zu finden. Es bleibt aber nicht bei der Analyse stehen, sondern erweckt Möglichkeiten.

Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek bei Hamburg 2003,ISBN 3499193140,
Taschenbuch, 320 Seiten




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